Weniger Stürze und geringerer Pflegeaufwand mit QUMEA: Das zeigt eine neue Studie.

Weniger Stürze und geringerer Pflegeaufwand mit QUMEA: Das zeigt eine neue Studie.

Eine peer-reviewed Studie, veröffentlicht im Journal of the American Geriatrics Society (JAGS), zeigt: weniger Stürze und einen geringeren Pflegeaufwand mit QUMEA in der Delirbetreuung. Die prospektive, kontrollierte Studie wurde am Universitären Zentrum für Altersmedizin Felix Platter in Basel durchgeführt und stellte Foresight in einem der anspruchsvollsten klinischen Umfelder Europas für die Delirbetreuung auf die Probe. Das Ergebnis: Das kontaktlose, radarbasierte Monitoring von QUMEA war mit deutlich weniger Stürzen und einem geringeren, mit Bettausstiegen verbundenen Pflegeaufwand assoziiert als eine konventionelle Kontaktmatte.

Stürze bleiben eines der hartnäckigsten Risiken in der Spitalversorgung, besonders bei älteren Menschen mit Delir, einer der vulnerabelsten Patientengruppen in jedem Versorgungssetting. Die meisten veröffentlichten Sturzraten stützen sich jedoch auf subjektive Vorfallmeldungen und nicht auf unabhängig verifizierte Daten, wodurch schwer einzuschätzen ist, wie gut ein bestimmter Ansatz tatsächlich funktioniert, sobald reale Patientinnen und Patienten, reale Nächte und reale Arbeitsbelastungen im Spiel sind.

Um diese Frage evidenzbasiert zu beantworten, untersuchten Forschende, wie sich zwei unterschiedliche Ansätze zur Erfassung des Bettausstiegsrisikos auf einer spezialisierten Delir-Pflegestation auswirkten, der einzigen Station dieser Art in Europa. Über nahezu 1800 Patiententage hinweg wurde jeder Sturz unabhängig durch vier separate Quellen verifiziert und nicht nur anhand von Vorfallmeldungen, ein für diese Art von Forschung seltener Grad an Sorgfalt.

Das Muster, das sich zeigte, war eindeutig. Eine um 49 % tiefere Rate an bettausstiegsbedingten Stürzen: 11,5 gegenüber 22,6 Stürzen pro 1000 Patiententage dort, wo die radarbasierte Erfassung von QUMEA im Einsatz war, ein Unterschied, der nach Anpassung an die Ausgangsunterschiede zwischen den Gruppen statistisch signifikant blieb (adjustierte OR 3,76, 95 %-KI 1,25-11,27, p=0,019).

Auch die Betreuungsteams wurden präziser alarmiert und benötigten weniger Zeit für die Reaktion. 20 % weniger Bettausstiegswarnungen: 9760 gegenüber 12255 pro 1000 Patiententage (adjustierte OR 1,89, 95 %-KI 1,41-2,53, p<0,001). Und 30 % weniger Zeitaufwand für Themen im Zusammenhang mit Bettausstiegen: Die Präsenzzeit des Pflegepersonals lag im Median bei 16,3 gegenüber 23,2 Minuten pro Patiententag (adjustierte OR 1,60, 95 %-KI 1,21-2,11, p=0,001). Weniger Lärm, mehr Aufmerksamkeit dort, wo sie zählt.

Die Studie wurde unabhängig von der Velux Foundation, Zürich, finanziert, und die Autorinnen und Autoren erklären keine Interessenkonflikte. Dabei kamen zu keinem Zeitpunkt Kameras oder personenbezogene Daten zum Einsatz, ein Ausdruck von Dignity by Design als Grundprinzip und nicht als nachträglicher Gedanke. Zusammengenommen legen die Ergebnisse nahe, dass frühzeitig erkanntes Risiko Patientinnen und Patienten schützen kann, ohne Würde gegen Sicherheit eintauschen zu müssen.

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