
In Linz setzt man auf digitale Transformation
Die Zeitung «Die Presse» berichtete am 7. Februar 2024 über den steigenden Bedarf an Pflegekräften in Österreich bis zum Jahr 2050, der auf etwa 200.000 zusätzliche Fachkräfte geschätzt wird.
Wie jede andere Gesundheitseinrichtung im Land sieht sich auch das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern mit dieser enormen Herausforderung konfrontiert. Um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patient:innen gewährleisten zu können, setzt das Klinikum nun auf Innovation.
Unter der Leitung von Georgine Gattermayr, MBA, Pflegedirektorin und Vorstand Patientenmanagement, erkennt das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern die digitale Transformation als entscheidenden Schritt, um die Pflege als attraktives Arbeitsumfeld zu positionieren und die Effizienz in der Patientenversorgung zu steigern.
Ein Schlüsselprojekt in diesem Transformationsprozess ist die Installation von QUMEA auf der Station «Akutgeriatrie und Remobilisation» unter der Bereichsleitung von Frau Rouha Martina. QUMEA, ein digitales Hilfsmittel, unterstützt Pflegekräfte dabei, Patient:innen ein sicheres Umfeld zu bieten. Die Anwendung informiert das Pflegepersonal in Echtzeit über die Zimmer, in denen Unterstützung benötigt wird, und ermöglicht so eine effektive Priorisierung während des stressigen Arbeitsalltags.
Georgine Gattermayr betont die Notwendigkeit digitaler Hilfsmittel wie QUMEA und hebt dabei besonders die Wichtigkeit der vollständigen Anonymität des Systems hervor. Dieses Merkmal unterstreicht das Vertrauen in das Pflegepersonal und stellt sicher, dass keine unerwünschte Überwachung stattfindet.
Das Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern setzt sich weiterhin dafür ein, durch innovative Technologien und einen fortschrittlichen Ansatz in der Pflege, eine hochwertige und zukunftsorientierte Patientenversorgung sicherzustellen.

Weniger Stürze und geringerer Pflegeaufwand mit QUMEA: Das zeigt eine neue Studie.
Eine peer-reviewed Studie, veröffentlicht im Journal of the American Geriatrics Society (JAGS), zeigt: weniger Stürze und einen geringeren Pflegeaufwand mit QUMEA in der Delirbetreuung. Die prospektive, kontrollierte Studie wurde am Universitären Zentrum für Altersmedizin Felix Platter in Basel durchgeführt und stellte Foresight in einem der anspruchsvollsten klinischen Umfelder Europas für die Delirbetreuung auf die Probe. Das Ergebnis: Das kontaktlose, radarbasierte Monitoring von QUMEA war mit deutlich weniger Stürzen und einem geringeren, mit Bettausstiegen verbundenen Pflegeaufwand assoziiert als eine konventionelle Kontaktmatte.

«Das ist kein Kompromiss, das ist Prinzip»: Antworten auf elf ethische Leitfragen
Die regionale Ethikgruppe Zürich hat elf Leitfragen zur digitalen Patientenüberwachung formuliert, publiziert in der NOVAcura (2026). Sie zielen auf den heikelsten Punkt: den Eingriff in Privatsphäre und die Autonomie von Patienten und Mitarbeitenden.

Gemeinsam mit dem Landeskrankenhaus Hall | Tirol Kliniken GmbH: Ein authentischer Einblick in den Pflegealltag
Ein authentischer Einblicke in den klinischen Alltag zeigt, wie QUMEA Pflegefachpersonen unterstützt. Die anonyme, kontaktlose Technologie schafft mehr Sicherheit, ohne den Pflegealltag unnötig zu unterbrechen, und schützt dabei konsequent Datenschutz und Privatsphäre.